Herzlich Willkommen!

Ab jetzt finden hier alles rund um die Ausstellungsreihe „Kunst & Kultur im Kreishaus“. In einer Videobotschaft stellt Landrat Michael Lieber Ihnen „fast persönlich“ die bisherigen Ausstellungstätigkeiten vor und erinnert sich wie Kunst in der Kreisverwaltung seinen Anfang nahm…

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern durch die vielen Texte und Fotos zu den Ausstellungen der Vorjahre sowie den zugehörigen Informationen zu den Künstlern.

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Kunst und Kultur geht weiter

„Kleinode der Baukunst“ von Werner Engelbert eröffnet

Am Mittwoch, 29. November, eröffnete Landrat Michael Lieber im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ die Ausstellung „Landkreis Altenkirchen: Kleinode der Baukunst“ von Werner Engelbert.

Die Ausstellung umfasst 110 Bilder des aus dem oberbergischen Waldbröl stammenden Künstlers Werner Engelbert, welcher am 25. Januar diesen Jahres im Alter von 81 Jahren verstarb.

1935 in Waldbröl-Bruchhausen geboren, befasste er sich schon im jugendlichen Alter mit dem Zeichnen mit Feder und Tusche. Dies gelang ihm wie kaum einem anderen. Er zeichnete seine Werke mit enormer Präzision und Ruhe. Doch die Kunst war nicht sein einziges Talent, auch der Musik war Werner Engelbert sehr zugewandt – so war er sowohl als Kirchenorganist, Komponist, Dirigent und auch als Chorleiter aktiv.

Beruflich jedoch schlug Engelbert einen anderen Weg ein. Als Beamter war er in verschiedenen Funktionen und bei mehreren Dienststellen tätig, seit den 1970er Jahren auch als Stadtarchivar Waldbröls. Dabei verlor er Feder und Fässchen nicht aus den Augen. Wiederholt dienten seine Werke u. a. als Buch- bzw. Kalenderillustrationen oder fanden in Ausstellungen breiten Anklang. 1975 bis 1992 zeichnete er für 17 Kalender für das Bergische Land insgesamt über 200 Werke.

Auch dem Heimatverein des Kreises Altenkirchen stellte er zahlreiche Zeichnungen für das Heimatjahrbuch zur Verfügung. Insgesamt fertigte Engelbert in 60 Jahren über 2.000 Zeichnungen an.

Landrat Michael Lieber (li.), Witwe Edelgard Engelbert (Mitte) und Kreisarchivar Jacek Swiderski (re.) freuen sich die Werke von Werner Engelbert der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.

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Landkreis Altenkirchen: Kleinode der Baukunst

Ausstellungseröffnung am 29. November

Ab dem 29. November bis zum 19. Januar 2018 zeigt das Kreishaus im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ Werke des im Januar verstorbenen Künstlers Werner Engelbert aus Waldbröl.

Werner Engelbert, der auch als Zeichner und Illustrator für das Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen bekannt war, verewigte in filigranen Feder-Tuschezeichnungen markante Gebäude und Kulturdenkmäler aus dem gesamten Kreisgebiet.

Die Vernissage findet am Mittwoch, den 29. November 2017 um 18.00 Uhr im Foyer der Kreisverwaltung Altenkirchen statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist von montags bis mittwochs 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung zur Vernissage unter der Rufnummer 02681/81-2036 (Annemarie Schmalz) oder per E-Mail: annemarie.schmalz@kreis-ak.de.

Zu den Vorbereitungen zur Ausstellung zählte auch das Rahmen der Werke, die dem Kreisarchiv 2011 als Sammlung übergeben wurden.

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Ausstellung von Arnold Morkramer und Gerhard Junglas in der Kreisverwaltung eröffnet

Rund 75 kulturinteressierte Gäste konnte Landrat Michael Lieber in der Kreisverwaltung Altenkirchen anlässlich der Ausstellungseröffnung von Kunstwerken von Arnold Morkramer (Plastik) und Gerhard Junglas (Fotografie) begrüßen.

Landrat Lieber drückte seine Freude darüber aus, dass die beiden regional und überregional bekannten und geschätzten Künstler Arnold Morkramer aus Bruchertseifen und Gerhard Junglas aus Herdorf ihre Werke im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ in den kommenden Wochen im Erdgeschoss der Kreisverwaltung präsentieren werden. „Beide Künstler sind von der Nachkriegszeit geprägt, beide vereinen inhaltliche Positionen, beide verstehen sich als späte rheinische Expressionisten und setzen sich mit Themen auseinander, die das Leben mit sich bringt“, so Landrat Lieber.

Gerhard Junglas führte die Gäste thematisch in das Thema der Ausstellung ein. Das leichtfüßig daherkommende Wortspiel „Hauptsächlich Nebensachen“ habe es in sich: Das Künstlerduo will mit seiner Ausstellung den Betrachter auf die Problematik der Orientierung in dieser Zeit des weltweiten Umbruchs und der ständig sich beschleunigenden Veränderungen, der Über- und gezielten Falschinformationen aufmerksam machen. Dabei sollen die Betrachter durch die Exponate als Assoziationshilfen, Symbole oder Stellvertreter zur individuellen Beantwortung der Frage „Haupt- oder Nebensache?“ und weiterer Fragen, die die Grundlage unseres Denkens und Handels auf den unterschiedlichsten Themenfeldern bilden, angeregt werden. Ganz im Sinne des französischen Existenzphilosophen Maurice Merleau – Ponty: „Der Künstler fixiert für die „menschlichsten“ der Menschen das Schauspiel, an dem sie teilnehmen ohne es zu sehen – macht es ihnen zugänglich.“

Arnold Morkramer erläuterte die Bedeutung seiner neu geschaffenen, eindrucksvollen Skulptur „Medusenhaupt“, die für das Grauen des Krieges stehe.

Christian Mayer (Kreismusikschule) zauberte mit drei Musikstücken am Flügel einen klangvollen Rahmen.

Die Plastiken aus Bronze und Cortenstahl von Arnold Morkramer sowie die großformatigen Fotografien aus sechs Jahrzehnten von Gerhard Junglas sind noch bis zum 27. Oktober in der Kreisverwaltung Altenkirchen zu sehen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist montags bis mittwochs von 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Landrat Michael Lieber (re.), Arnold Morkramer (Mitte) und Gerhard Junglas (li.) vor Arnold Morkramers Skulptur „Medusenhaupt“

Landrat Michael Lieber (re.), Arnold Morkramer (Mitte) und Gerhard Junglas (li.) vor Arnold Morkramers Skulptur „Medusenhaupt“

Vernissage Hauptsächlich Nebensachen Morkramer Junglas

Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung tauschten sich die Gäste im Foyer der Kreisverwaltung über die Werke aus.

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Hauptsächlich Nebensachen – Ausstellung von Arnold Morkramer (Plastik) und Gerhard Junglas (Fotografie)

Dieses leichtfüßig daherkommende Wortspiel hat es in sich: Arnold Morkramer aus Bruchertseifen und Gerhard Junglas aus Herdorf wollen mit ihrer Ausstellung den Betrachter auf die Problematik der Orientierung in dieser Zeit des weltweiten Umbruchs und der ständig sich beschleunigenden Veränderungen, der Über- und gezielten Falschinformationen aufmerksam machen. Morkramers Plastiken und Junglas Fotografie werden ab dem 8. September 2017 im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ in der Kreisverwaltung Altenkirchen gezeigt.

Haupt- oder Nebensache? Nach welchen Kriterien zu welchem Zeitpunkt stellen wir das fest? Wer trifft die Entscheidung für wen? Die Beantwortung dieser und weiterer Fragen ist die Grundlage unseres Denkens und Handelns auf den unterschiedlichsten Themenfeldern.

Die Künstler geben mit ihren Exponaten als Assoziationshilfen, Pars pro toto, Symbole oder Stellvertreter Denkanstöße und regen den Betrachter zur individuellen Beantwortung solcher Fragen an. Ganz im Sinne des französischen Existenzphilosophen Maurice Merleau – Ponty: „Der Künstler fixiert für die „menschlichsten“ der Menschen das Schauspiel, an dem sie teilnehmen ohne es zu sehen – macht es ihnen zugänglich.“ Das gilt ungeachtet der sehr unterschiedlichen Techniken für die Plastiken aus Bronze und Cortenstahl von Arnold Morkramer ebenso wie für die großformatigen Fotografien aus sechs Jahrzehnten von Gerhard Junglas.

Und weil das Leben ohne Humor nicht zu bewältigen ist, kommt auch der nicht zu kurz. Die Exponate sind demnach mehr als nur ansprechende Dekorationsstücke. Wer sich auf die genannten Fragen und ihre Beantwortung angesichts der Plastiken und Bilder einlässt, begibt sich auf einen Weg ins eigene Ich und braucht Zeit, weshalb die Ausstellung bis zum 27. Oktober 2017 geöffnet ist.

Die Vernissage findet am Donnerstag, 7. September um 18 Uhr im Foyer der Kreisverwaltung statt.

Landrat Michael Lieber eröffnet die Ausstellung und Gerhard Junglas selbst übernimmt die Einführung der Gäste in das Werkschaffen der beiden Künstler. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist montags bis mittwochs von 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung zur Vernissage unter der Rufnummer 02681/81-2036 (Annemarie Schmalz), Kreisverwaltung Altenkirchen, oder per Email: annemarie.schmalz@kreis-ak.de.

Arnold Morkramer (li) und Gerhard Junglas (re)

 

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Von der Eisengewinnung bis zur Selbstliebe – Ausstellungseröffnung in der Kreisverwaltung

Rund 40 kulturinteressierte Gäste konnte Kreisbeigeordneter Klaus Schneider stellvertretend für Landrat Michael Lieber am vergangenen Donnerstag in der Kreisverwaltung Altenkirchen anlässlich der Ausstellungseröffnung von Kunstwerken auf Stahl von Patricia Vogler und Ursula Paul begrüßen.

Patricia Vogler, Kreisbeigeordneter Klaus Schneider, Ursula Paul (v.l.n.r.)

Der Titel der Ausstellung lautet „Von der Eisengewinnung bis zur Selbstliebe – Werkstoff Stahl in Kunst und Region“ und trifft damit gleichzeitig auf „räumlicher“ Ebene genau das Konzept. „Beide Künstlerinnen gestalten ihre Werke auf dem Untergrund Stahl, der auch für den Landkreis Altenkirchen als ehemaliger Montanindustrie-Kreis und aktuelle Metall-Region prägend ist.“, stellte Kreisbeigeordneter Klaus Schneider fest.

Künstlerin Patricia Vogler führte die Ausstellungsbesucher thematisch in die Werke ein und beleuchtete den nicht zwangsläufig auf den ersten Blick erkennbaren Zusammenhang zwischen „Liebe“ und „Stahl“. Beide, so Vogler, seien „Klebstoffe“: Die Liebe als „Garant für ein friedliches Miteinander“ in der Gemeinschaft und der Stahl als „Klebstoff der Moderne“, bedeutender Werkstoff im Zuge der Industrialisierung und des Fortschritts. Mit den Werken – die die beiden Künstlerinnen nach der Meditation, im gedankenleeren Zustand kreieren – möchten Vogler und Paul „die beiden Stoffe, diese beiden Konzepte miteinander verbinden“, so Vogler.

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Von der Eisengewinnung bis zur Selbstliebe – Werkstoff Stahl in Kunst und Region

Ab dem 6. April ist es wieder soweit: Die beliebte Ausstellungsreihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ wird von den beiden Künstlerinnen Patricia Vogler und Ursula Paul aus Wiesbaden mit ihren Kunstwerken auf Stahl fortgesetzt.

Als Titel für die Ausstellung haben sie „Von der Eisengewinnung bis zur Selbstliebe – Werkstoff Stahl in Kunst und Region“ gewählt, der mehrdeutig zu interpretieren ist und gleichzeitig auf „räumlicher“ Ebene genau das Konzept trifft. Beide Künstlerinnen gestalten ihre Werke auf dem Untergrund Stahl, der auch für den Landkreis Altenkirchen als ehemaliger Montanindustrie-Kreis und aktuelle Metall-Region prägend ist.

Dazu sind die kraftvollen Kunstwerke unter dem Begriff Selbstliebe zusammengefasst. So wie die Liebe die Grundlage der Sozialisation ist, ist der Stahl die Grundlage der modernen Zivilisation. Stahl, das kalte Metall hat heiße Gemeinsamkeiten mit der Liebe. Stahl wird unter hohen Temperaturen aus Eisen erzeugt, verbindet sich mit anderen Elementen zu Neuem. Er ist ein Synonym der Industrialisierung, der in den Bildern bewusst mit der Liebe zu sich selbst verknüpft wird.

Dazu hat der Kreisarchivar aus Altenkirchen, Jacek Swiderski ergänzend Text-Tafeln erarbeitet, auf denen zwischen den Kunstwerken u. a. eine Darstellung über die zeitlichen Abläufe der Bergbaugeschichte sowie ein Überblick über die verschiedene Stationen und Akteure der Eisengewinnung im Kreis Altenkirchen dargestellt wird. So verweben sich die „Kunst auf Stahl“ mit der Bedeutung des Stahls für die Region und bilden einen guten Einklang.

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Kunst und Kultur im Kreishaus Altenkirchen Ausstellungsreihe wird fortgesetzt – drei Ausstellungen im Jahresverlauf geplant

Im vergangenen Jubiläumsjahr des Kreises standen die Ausstellungsaktivitäten ganz im Zeichen des weltberühmten Fotografen August Sander. Mit einigen tausend Besuchern und einem umfangreichen Rahmenprogramm wurde die Fotoschau zu Ehren des bekannten Sohnes des Kreises ein großer Erfolg. Daran anschließend wird „Kunst und Kultur im Kreishaus“ in Kürze fortgesetzt.

Drei Ausstellungen sind in diesem Jahr geplant. Sie reichen von „Kunst auf Stahl“ über die Gemeinschaftsausstellung von Arnold Morkramer (Plastik) und Gerhard Junglas (Fotografie) bis hin zu Federzeichnungen von Werner Engelbert, die als Sammlung ans Kreisarchiv übergeben wurden.

Patricia Vogler und Ursula Paul aus Wiesbaden starten ab 6. April mit ihren Kunstwerken auf Stahl. Als Titel für die Ausstellung haben sie „Von der Eisengewinnung bis zur Selbstliebe – Werkstoff Stahl in Kunst und Region“ gewählt, der mehrdeutig zu interpretieren ist und gleichzeitig auf „räumlicher“ Ebene genau das Konzept trifft. Beide Künstlerinnen gestalten ihre Werke auf dem Untergrund Stahl, der auch für den Landkreis Altenkirchen als ehemaliger Montanindustrie-Kreis und aktuelle Metall-Region prägend ist. Dazu sind die kraftvollen Kunstwerke unter dem Begriff Selbstliebe zusammengefasst. So wie die Liebe die Grundlage der Sozialisation ist, ist der Stahl die Grundlage der modernen Zivilisation. Stahl, das kalte Metall hat heiße Gemeinsamkeiten mit der Liebe. Stahl wird unter hohen Temperaturen aus Eisen erzeugt, verbindet sich mit anderen Elementen zu Neuem. Er ist ein Synonym der Industrialisierung, der in den Bildern bewusst mit der Liebe zu sich selbst verknüpft wird.

Vom  7. September bis 27. Oktober geht es dann mit einem regional bekannten, männlichen Duo weiter: Arnold Morkramer (Plastik) und Gerhard Junglas (Fotografie). Beide Künstler sind von der Nachkriegszeit geprägt, beide vereinen inhaltliche Positionen, beide verstehen sich als späte rheinische Expressionisten und setzten sich mit Themen auseinander, die das Leben mit sich bringt. Sie gehen mit ihren Werken auf den Grund des Sujets; dabei folgen Sie dem Grundsatz, dass die Kunst Fragen stellt aber keine Antworten gibt. In der nun geplanten Ausstellung setzen sie den Schwerpunkt auf „Hauptsächlich Nebensachen“.

Zum Ende des Jahres, ab dem 29. November, zeigt die Kreisverwaltung Bilder aus dem Kreisarchiv. Der erst kürzlich im Januar verstorbene Werner Engelbert aus Waldbröl verewigte in filigranen Tusche-Federzeichnungen markante Gebäude und Kulturdenkmale aus dem gesamten Kreisgebiet und übergab seine Werke als Sammlung an das Kreisarchiv. Dieses möchte die Federzeichnungen für die Öffentlichkeit zugänglich machen und dem verstorbenen Künstler damit ein Andenken wahren.

Ursula Paul und Patricia Vogler

Selbstliebe P078 (Werk von Ursula Paul)

Selbstliebe V80 (Werk von Patricia Vogler)

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August Sander Ausstellung vom 30. April bis 30. September 2016 im Kreishaus

„Der Westerwald im Spiegel der Zeit“ lautete der Titel der Ausstellung der Kreisverwaltung Altenkirchen in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln und freundlicher Unterstützung der Sparkasse Westerwald-Sieg.

Nach der erfolgreichen August Sander Ausstellung mit dem Titel Menschen und Landschaften zwischen Sieg und Westerwald im Jahr 2008 in Kooperation mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln waren erneut 136 Ausstellungsstücke des gebürtigen Herdorfer Photographen August Sander anlässlich des 200 jährigen Kreisjubiläums vom 30. April bis zum 30. September 2016, im Kreishaus Altenkirchen zu sehen.

Wie ansonsten nur Friedrich Wilhelm Raiffeisen steht August Sander als einer der bekanntesten Söhne der Region für die Identität des Kreises.

Immer wieder führte es den gebürtigen Herdorfer Photographen August Sander (1876-1964) in den Westerwald zurück, in ein Stück seiner Heimat, das er mit besonderer Hingabe zu portraitieren wusste. Seit 1911 in Köln ansässig und schon zu dieser Zeit zu hohem Ansehen in der Welt der Kunst und Photographie gelangt, unternahm er viele Kurzreisenin die dörflichen Gemeinden um Altenkirchen. Dort traf er auf zahlreiche Familien, die seine photographische Arbeit besonders schätzten und für die Sander Portraitaufnahmen fertigte. Aber auch viele typische Orts- und Landschaftsaufnahmen sind in seinem heute so berühmten Werk zu finden, die eindrückliche Ansichten aus der jüngsten Vergangenheit liefern.

Die Ausstellung wurde von einem bunten Rahmenprogramm begleitet.

Insgesamt wurden 11 zusätzliche Veranstaltungen (Kulturfahrten, eine Lesung, Vorträge, Workshops für Erwachsene und Kinder und Jugendliche, etc.) sowie öffentliche Führungen an den Sonntagen und Gruppenführungen nach terminlicher Abstimmung angeboten.

Flyer zum Rahmenprogramm

Begleitend zur Ausstellung erschien ein Ausstellungskatalog, der 72 Seiten mit 51 Fotografien, ein Vorwort von Dr. Andreas Reingen und Landrat Michael Lieber, eine Einführung von Gabriele Conrath-Scholl sowie zwei Beiträge von Prof. Hanns-Josef Ortheil umfasst.

 

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Ulrich Summerer – „Farben – meine Wegbegleiter“ Ausstellungsjahr „Kunst und Kultur im Kreishaus“ 2015 wird mit Malerei und Grafik fortgeführt

Die Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ wurde im Jahr 2015 abgerundet durch die Ausstellung „Farben – meine Wegbegleiter“ des in Stuttgart geborenen und in Flammersfeld lebenden Künstlers Ulrich Summerer.

Ab dem 12. November 2015 bis 15. Januar 2016 lag der Fokus nach den bereits in diesem Jahr gezeigten schwarzweiß Fotografien von Peter Weller auf farbintensiver Malerei und Grafik.

Der seit seiner Jugend künstlerisch tätige Ulrich Summerer wird bei seiner Arbeit vor allem vom Impressionismus, der Klassischen Moderne und dem Bauhaus inspiriert.

In den vergangenen 40 Jahren konzentrierte er sich dabei zunehmend auf die Ölmalerei, fasziniert von dem Universalen der Farben.

Dabei steht nicht die unmittelbare Reproduktion der realen Welt im Fokus, sondern die individuelle bildnerische Aussage. Summerers Bilder haben nichts Endgültiges, sondern wollen offen bleiben für den Dialog mit dem Betrachtenden.

Die Vernissage fand am Donnerstag, 12. November um 19.00 Uhr im Foyer der Kreisverwaltung statt.

Neben Landrat Michael Lieber sprach die Kommunikationsdesignerin und Tochter des Künstlers Sybille Summerer, die zu diesem Anlass aus Frankreich anreiste.

Ein Ensemble der Kreismusikschule Altenkirchen gestaltete den Abend musikalisch.

 

 

 

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„Im Land der Erzgruben, Eisenhütten und Hauberge“ Ausstellung des verstorbenen Fotografen Peter Weller in der Kreisverwaltung eröffnet

Rund 80 kulturinteressierte Gäste konnte Landrat Michael Lieber in der Kreisverwaltung Altenkirchen anlässlich der Ausstellungseröffnung von Fotografien des Fotografen Peter Weller begrüßen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ konnten damit aufgrund einer kreis- und länderübergreifenden Kooperation insgesamt 70 Fotografien des verstorbenen Fotografen gezeigt werden. „Im Land der Erzgruben, Eisenhütten und Hauberge“ lautete der Titel der Ausstellung, die die Kreisverwaltung Dank der Leihgabe des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e. V. präsentieren konnte.

Peter Weller, geboren 1868 in Hommelsberg, gestorben 1940 in Düsseldorf, begann als Haldenjunge auf der Grube Bindweide bei Steinebach. Um 1900 wurde die Fotografie sein Hobby, wobei er sich vor allem für die Menschen an der Sieg und ihre tägliche schwere Arbeit interessierte. Die Bilder von den alten Erzgruben und Eisenhütten, von der Arbeit der Bergleute unter Tage und dem Einsatz der Frauen, der so genannten Erzengel, vor dem Röstofen und an der Sortieranlage, von den Haubergen und der kleinbäuerlichen Landwirtschaft sind heute wichtige Dokumente der Siegerländer Wirtschaftsgeschichte des späten 19. und frühem 20. Jahrhunderts.

„Wenn wir wissen wollen, wie wir wurden, was wir sind, müssen wir zurückblicken. Wenn wir die Gegenwart verstehen wollen, müssen wir Kenntnisse von der Vergangenheit haben. Und nur so können wir dann auch die Zukunft bewältigen“, so Landrat Lieber zur fotografisch dokumentierten Regionalgeschichte Peter Wellers. „Insbesondere vor dem Hintergrund des 200-jährigen Kreisjubiläums, welches des Landkreis Altenkirchen im kommenden Jahr feiern wird, ist die Ausstellung dieser Fotografien als Einstimmung wunderbar geeignet, sich mit dem Leben und Arbeiten der damaligen Generationen zu beschäftigen.“, so der Landrat weiter.

Laudator Dr. Thomas Bartolosch führte die Ausstellungsbesucher thematisch in Wellers Werke ein. Er skizzierte ausführlich die Biografie Wellers vom Haldenjungen über den Bergmann zur Bürokraft und schließlich hin zum kaufmännischen Privatbeamten der Firma Krupp und beleuchtete das Leben und Arbeiten der Menschen in der damaligen Zeit sowohl im Bergbau, den Erzgruben als auch in der Haubergs- oder Niederwaldwirtschaft.

Nur aufgrund seiner beruflichen Möglichkeiten konnte sich Peter Weller das recht kostspielige Hobby der Fotografie leisten, erläuterte der Laudator und so „die industrielle Entwicklung damaliger Zeit im ländlichen Raum im Bild dokumentieren – eine für uns heute unschätzbar wertvolle Bildquelle“, wie der Historiker Dr. Bartolosch weiter resümierte.

Angeregt durch das Referat Bartoloschs tauschten sich die Gäste – teilweise auch aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen als Bergleute – aus und ließen die alten Tage noch einmal durch Peter Wellers fotografischen Nachlass aufleben.

Das Saxophonquartett der Kreismusikschule Altenkirchen mit Peter Thiessen (Sopransaxophon), Juljana Hoppen (Altsaxophon), Philipp Schulze (Tenorsaxophon) und Jakob Hilberath (Baritonsaxophon) zauberte mit drei Liedvorträgen einen klangvollen Rahmen

 

Bergleute vor dem Tiefen Stollen der Grube Bindweide bei Steinebach aus der Sammlung Peter Weller des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V. als Neuabzug von einer originalen Glasnegativplatte von Peter Weller gefertigt in der Photographischen Sammlung/SK Kultur, Köln.

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