Herzlich Willkommen!

Ab jetzt finden hier alles rund um die Ausstellungsreihe „Kunst & Kultur im Kreishaus“. In einer Videobotschaft stellt Landrat Michael Lieber Ihnen „fast persönlich“ die bisherigen Ausstellungstätigkeiten vor und erinnert sich wie Kunst in der Kreisverwaltung seinen Anfang nahm…

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern durch die vielen Texte und Fotos zu den Ausstellungen der Vorjahre sowie den zugehörigen Informationen zu den Künstlern.

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Gemeinschafts-Ausstellung Beschäftigter und Ehemaliger der Kreisverwaltung Altenkirchen im Kreishaus eröffnet

Mit einer Werkausstellung von insgesamt zehn Beschäftigten und Ehemaligen wird das kreative Potenzial der Beschäftigten unter dem Titel „Kreativ-Köpfe“ unter Beweis gestellt. Die Gruppe hatte sich nach dem Aufruf und Angebot einer Mitarbeiterausstellung schnell zusammengefunden und 78 Werke aus ihrem Fundus zu einer Ausstellung zusammengeführt.

Über den Jahreswechsel bis einschließlich Donnerstag, 31. Januar 2019 schmücken die Exponate von Susanne Bracht, Franz-Xaver Federhen (beide Jugendamt), Martina Hofmann (Gebäudemanagement), Martin Jansen, Dr. Yvonne Kersch (beide Veterinäramt), Tim Kohlhaas (Schulabteilung), Tim Kraft (ehemaliger Wirtschaftsförderer), Roswitha Kwiotek (Ehemalige der Sozialabteilung), Isolde Muth (Schulsekretärin der Hermann-Gmeiner-Realschule Plus Daaden) und Karin Schneider (Finanzabteilung) nun den Eingangsbereich, die Flure im Erd- und Obergeschoss des Altbaus bis ins Foyer. Sie alle werden mit Ihren Werken die Besucher mit auf eine Reise durch unterschiedlichste Motive und Techniken wie Bleistift-Malerei oder Aquarell, Fotografie und Bildbearbeitung, Arbeiten in Acryl und Öl bis zu diversen Mischtechniken nehmen.

Kreativ Köpfe

Die 10 Kreativ Köpfe

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Raiffeisen Ausstellung noch bis 11. Juli im Kreishaus

In den ersten Wochen der rheinland-pfälzischen Sommerferien besteht für Interessierte die Möglichkeit, die Raiffeisen Ausstellung in der Kreisverwaltung anzusehen.

Bereits am ersten Ausstellungstag besuchte eine 13-köpfige Gruppe des Frauenkreises der evangelischen Kirchengemeinde Wissen unter dem Vorsitz von Elke Nickel die Ausstellung. Die begeisterten Besucherinnen nutzten das Angebot, den Ausstellungsbesuch durch einen fachkundigen Vortrag von Josef Zolk, Raiffeisen-Kenner und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisengesellschaft, zu ergänzen. In der letzten Schulwoche machten sich ebenso einige Schulklassen auf den Weg ins Kreishaus, um sich über Raiffeisens Wirken und Bedeutung für den Kreis Altenkirchen zu informieren und die vielfältigen Exponate zu begutachten.

Die Wanderausstellung „Das Beispiel nützt allein“, die vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. erarbeitet wurde, wird im Kreishaus mit 54 exklusiven Exponaten, die Raiffeisens Lebensweg und sein Wirken in der Region näher beleuchten, ergänzt. Diese stammen teils aus dem Kreisarchiv oder wurden teils von verschiedenen Institutionen, die dem Sozialreformer ein Andenken wahren, zur Verfügung gestellt. Auch Zeichnungen der beiden bereits verstorbenen Künstler Werner Engelbert (Waldbröl) und Dr. Klaus-Jürgen Manns (Altenkirchen) sind ins Konzept eingearbeitet. Zudem präsentiert die Ausstellung eine Bronze-Skulptur des regional und überregional bekannten Künstlers Arnold Morkramer (aus Bruchertseifen), welche er anlässlich einer Fusion der niederländischen Rabobank zur Raiffeisenidee im Jahr 2016 fertigte.

Noch bis zum 11. Juli haben Interessierte die Möglichkeit, die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung (montags bis mittwochs 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr) zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Die interessierten Besucherinnen des Frauenkreises der evangelischen Kirchengemeinde Wissen lauschten gespannt Josef Zolks (Bildmitte, hinten) Vortrag über Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

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Friedrich Wilhelm Raiffeisen ein Andenken wahren – Umfangreiche Ausstellung eröffnet

Am Donnerstagabend eröffnete Landrat Michael Lieber die Raiffeisen-Ausstellung vor rund 70 geladenen Gästen in einer kleinen Feierstunde. Er konnte in seiner Rede zahlreiche „Raiffeisen-Kenner“, Bürgermeister, Mandatsträger, Heimatforscher und kulturell Interessierte zur Fortsetzung der Ausstellungsreihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ begrüßen.

Im Raiffeisen-Jubiläumsjahr war es für die Organisatoren beim Kreis selbstverständlich sich dem Sozialreformer und Genossenschaftler als Sohn des Landkreises und der Region zu widmen.

Die Wanderausstellung „Das Beispiel nützt allein“, die vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. erarbeitet wurde ist kombiniert mit 54 Exponaten zu Raiffeisens Wirken und der Bedeutung für den Kreis Altenkirchen. Die ergänzenden Werke stammen teils aus dem Kreisarchiv oder wurden teils von verschiedenen Institutionen, die dem Sozialreformer ein Andenken wahren, zur Verfügung gestellt. Auch Zeichnungen der beiden bereits verstorbenen Künstler Werner Engelbert (Waldbröl) und Dr. Klaus-Jürgen Manns (Altenkirchen) sind ins Konzept eingearbeitet. Zudem präsentiert die Ausstellung eine Bronze-Skulptur des regional und überregional bekannten Künstlers Arnold Morkramer (aus Bruchertseifen), welche er anlässlich einer Fusion der niederländischen Rabobank zur Raiffeisenidee im Jahr 2016 fertigte. Auf der Rückseite dieser Skulptur ist einer der ersten Wahlsprüche Raiffeisens aus dem Matthäusevangelium integriert, der lautet: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Dies nahm der Landrat zu Beginn seiner Rede als Aufhänger, um Raiffeisen mit einigen Worten zu beschrieben. Raiffeisen sei ein „Mann der Tat“, ein Macher gewesen, der die Eigenverantwortung gerade der armen ländlichen Bevölkerung gefördert habe. „Sein Handeln war geprägt von einem tiefen christlichen Glauben und der Idee der Nächstenliebe“, so der Landrat zur Motivation der berühmten Persönlichkeit.

Auf die Schwerpunkte der bebilderten Wanderausstellung ging der Landrat ebenso ein. So sei chronologisch der Werdegang Friedrich Wilhelm Raiffeisens, sein Wirken in Weyerbusch, Flammersfeld und Heddesdorf sowie die zeitgenössische Umsetzung seiner genossenschaftlichen Vorstellungen und praktischen Erfahrungen entlang des Ausstellungsflures vom Eingang hin zum Foyer beleuchtet.

„Lassen Sie uns alle ein Beispiel an Friedrich Wilhelm Raiffeisen nehmen, füreinander da zu sein, füreinander einzustehen und einander zu helfen, damit wir gemeinsam Großes schaffen können. Getreu Raiffeisens Motto: Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele…“, so der Landrat. In diesem Sinne dankte er ausdrücklich allen Akteuren, die zur Ausstellung beigetragen haben: dem Kreisarchiv bzw. Kreismedienzentrum für die Unterstützung mit zahlreichen Bilddateien, der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, dem Raiffeisenhaus Flammersfeld und dem Raiffeisenmuseum Hamm, für die zur Verfügung gestellten Fotografien, ebenso dem Pressebüro der Stadt Neuwied. Er dankte ferner dem Laudator Josef Zolk, sowie Jennifer Endres für die Zusammenstellung der Ausstellung und auch den Hausmeistern für die technische Unterstützung.

Josef Zolk, Raiffeisen-Kenner und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisengesellschaft, führte anschließend in einem sehr interessanten Vortrag zur Person Friedrich Wilhelm Raiffeisens aus.

Raiffeisen habe sich zeit seines Lebens für die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in der Region eingesetzt, erklärte Zolk. Er sei ein Mensch mit Ecken und Kanten gewesen, der jedoch stets problemorientiert gedacht und nach sinnvollen Lösungen gesucht habe. Neben den bekannten Errungenschaften Raiffeisens, wie der Gründung des Flammersfelder Hilfsvereins zur Unterstützung unbemittelter Landwirte, des Heddesdorfer Darlehnskassenvereins oder den Modellen zur Unterstützung unbemittelter Landwirte, die Zolk beleuchtete, gab er den Zuhörern auch in die private Person mit gesundheitlichen Leiden und seine familiäre Situation mit vielen Schicksalsschlägen, beispielsweise den drei von sieben sehr früh verstorbenen Kindern und später seiner Ehefrau, sowie einer folgenden unglücklichen neuen Ehe, Einblicke.

Für den passenden Rahmen sorgte musikalischer Hochgenuss eines Trios der Kreismusikschule mit Querflöten und Piano, die eigens passende Werke der damaligen Epoche ausgewählt hatten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juli im Erdgeschoss und Foyer der Kreisverwaltung zu sehen und kann während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besucht werden: Montags bis Mittwochs von 7.30 bis 17.30 Uhr, Donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und Freitags von 7.30 bis 13.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

 

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Vielfältige Werke zu Raiffeisens Wirken im Kreis Altenkirchen ergänzen Wanderausstellung

Die Wanderausstellung „Das Beispiel nützt allein“, die vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. erarbeitet wurde, wird im Kreishaus durch rund 50 Werke zu Raiffeisens Wirken und Bedeutung für den Kreis Altenkirchen ergänzt. Diese stammen teils aus dem Kreisarchiv oder wurden teils von verschiedenen Institutionen, die dem Sozialreformer ein Andenken wahren, zur Verfügung gestellt. Auch Zeichnungen der beiden bereits verstorbenen Künstler Werner Engelbert (Waldbröl) und Dr. Klaus-Jürgen Manns (Altenkirchen) werden zu sehen sein.

Zudem präsentiert die Ausstellung eine Bronze-Skulptur des regional und überregional bekannten Künstlers Arnold Morkramer (aus Bruchertseifen), welche er anlässlich einer Fusion der niederländischen Rabobank zur Raiffeisenidee im Jahr 2016 fertigte.

Schwerpunkte der bebilderten Wanderausstellung, sind Friedrich Wilhelm Raiffeisens Werdegang, sein Wirken in Weyerbusch, Flammersfeld und Heddesdorf sowie die zeitgenössische Umsetzung seiner genossenschaftlichen Vorstellungen und praktischen Erfahrungen.

In einer kleinen Feierstunde wird das 200-jährige Jubiläum von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888) am Donnerstag, den 12. April um 18.00 Uhr im Foyer der Kreisverwaltung Altenkirchen auf Kreisebene gewürdigt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist von montags bis mittwochs 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

In Vorbereitung auf die Ausstellung war Sachbearbeiterin Jennifer Endres auch damit beschäftigt, die die Wanderausstellung ergänzenden Werke – wie hier ein Portrait von Raiffeisens Familie – zu rahmen.

 

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Ausstellungeröffnung zum 200-jährigen Jubiläum von Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Wanderausstellung wird um vielfältige Werke zu Raiffeisens Wirken im Kreis Altenkirchen und Neuwied ergänzt

2018 jährt sich der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888) zum 200. Mal. Der in Hamm (Sieg) geborene Sozialreformer setzte sich unermüdlich ein für die Verbesserung der Lage der ländlichen Bevölkerung und rief moderne genossenschaftliche Strukturen ins Leben.

Vom 12. April bis zum 12. Juli 2018 wird die Wanderausstellung „Das Beispiel nützt allein“, die vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. mit Unterstützung der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft erarbeitet wurde, im Erdgeschoss und Foyer der Kreisverwaltung Altenkirchen gezeigt. Schwerpunkte der bebilderten Ausstellung sind Friedrich Wilhelm Raiffeisens Werdegang, sein Wirken in Weyerbusch, Flammersfeld und Heddesdorf sowie die zeitgenössische Umsetzung seiner genossenschaftlichen Vorstellungen und praktischen Erfahrungen. Auch die Entwicklung der Genossenschaften nach seinem Tod und deren Verbreitung in aller Welt stehen im Fokus. Die Wanderausstellung wird durch rund 50 Werke zu Raiffeisens Wirken und Bedeutung für den Kreis Altenkirchen ergänzt. Die ergänzenden Materialien stammen zu einem großen Teil aus dem Kreisarchiv Altenkirchen. So werden auch Zeichnungen der beiden bereits verstorbenen Künstler Werner Engelbert (Waldbröl) und Dr. Klaus-Jürgen Manns (Altenkirchen) zu sehen sein. Ein Teil der ausgestellten Werke wurde von verschiedenen Institutionen wie dem Raiffeisenhaus Flammersfeld und dem Raiffeisenmuseum Hamm (Sieg) zur Verfügung gestellt.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 12. April um 18.00 Uhr im Foyer der Kreisverwaltung Altenkirchen statt. Neben Landrat Michael Lieber wird der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Friedrich Wilhelm Raiffeisen Gesellschaft, Josef Zolk, sprechen. Ein Ensemble der Kreismusikschule Altenkirchen wird den Abend musikalisch gestalten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist von montags bis mittwochs 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Wanderausstellung wird unter anderem durch Werke aus dem Kreisarchiv Altenkirchen, wie dieses Portrait von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, ergänzt. Herkunftsnachweis: Kreisarchiv Altenkirchen, F04/FHA0063

Die Wanderausstellung wird unter anderem durch Werke aus dem Kreisarchiv Altenkirchen, wie dieses Portrait von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, ergänzt.
Herkunftsnachweis: Kreisarchiv Altenkirchen, F04/FHA0063

Anmeldung zur Vernissage unter der Rufnummer 02681/81-2036 (Annemarie Schmalz), Kreisverwaltung Altenkirchen, oder per E-Mail: annemarie.schmalz@kreis-ak.de.

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Kunst und Kultur geht weiter

„Kleinode der Baukunst“ von Werner Engelbert eröffnet

Am Mittwoch, 29. November, eröffnete Landrat Michael Lieber im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ die Ausstellung „Landkreis Altenkirchen: Kleinode der Baukunst“ von Werner Engelbert.

Die Ausstellung umfasst 110 Bilder des aus dem oberbergischen Waldbröl stammenden Künstlers Werner Engelbert, welcher am 25. Januar diesen Jahres im Alter von 81 Jahren verstarb.

1935 in Waldbröl-Bruchhausen geboren, befasste er sich schon im jugendlichen Alter mit dem Zeichnen mit Feder und Tusche. Dies gelang ihm wie kaum einem anderen. Er zeichnete seine Werke mit enormer Präzision und Ruhe. Doch die Kunst war nicht sein einziges Talent, auch der Musik war Werner Engelbert sehr zugewandt – so war er sowohl als Kirchenorganist, Komponist, Dirigent und auch als Chorleiter aktiv.

Beruflich jedoch schlug Engelbert einen anderen Weg ein. Als Beamter war er in verschiedenen Funktionen und bei mehreren Dienststellen tätig, seit den 1970er Jahren auch als Stadtarchivar Waldbröls. Dabei verlor er Feder und Fässchen nicht aus den Augen. Wiederholt dienten seine Werke u. a. als Buch- bzw. Kalenderillustrationen oder fanden in Ausstellungen breiten Anklang. 1975 bis 1992 zeichnete er für 17 Kalender für das Bergische Land insgesamt über 200 Werke.

Auch dem Heimatverein des Kreises Altenkirchen stellte er zahlreiche Zeichnungen für das Heimatjahrbuch zur Verfügung. Insgesamt fertigte Engelbert in 60 Jahren über 2.000 Zeichnungen an.

Landrat Michael Lieber (li.), Witwe Edelgard Engelbert (Mitte) und Kreisarchivar Jacek Swiderski (re.) freuen sich die Werke von Werner Engelbert der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.

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Landkreis Altenkirchen: Kleinode der Baukunst

Ausstellungseröffnung am 29. November

Ab dem 29. November bis zum 19. Januar 2018 zeigt das Kreishaus im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ Werke des im Januar verstorbenen Künstlers Werner Engelbert aus Waldbröl.

Werner Engelbert, der auch als Zeichner und Illustrator für das Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen bekannt war, verewigte in filigranen Feder-Tuschezeichnungen markante Gebäude und Kulturdenkmäler aus dem gesamten Kreisgebiet.

Die Vernissage findet am Mittwoch, den 29. November 2017 um 18.00 Uhr im Foyer der Kreisverwaltung Altenkirchen statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist von montags bis mittwochs 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung zur Vernissage unter der Rufnummer 02681/81-2036 (Annemarie Schmalz) oder per E-Mail: annemarie.schmalz@kreis-ak.de.

Zu den Vorbereitungen zur Ausstellung zählte auch das Rahmen der Werke, die dem Kreisarchiv 2011 als Sammlung übergeben wurden.

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Ausstellung von Arnold Morkramer und Gerhard Junglas in der Kreisverwaltung eröffnet

Rund 75 kulturinteressierte Gäste konnte Landrat Michael Lieber in der Kreisverwaltung Altenkirchen anlässlich der Ausstellungseröffnung von Kunstwerken von Arnold Morkramer (Plastik) und Gerhard Junglas (Fotografie) begrüßen.

Landrat Lieber drückte seine Freude darüber aus, dass die beiden regional und überregional bekannten und geschätzten Künstler Arnold Morkramer aus Bruchertseifen und Gerhard Junglas aus Herdorf ihre Werke im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ in den kommenden Wochen im Erdgeschoss der Kreisverwaltung präsentieren werden. „Beide Künstler sind von der Nachkriegszeit geprägt, beide vereinen inhaltliche Positionen, beide verstehen sich als späte rheinische Expressionisten und setzen sich mit Themen auseinander, die das Leben mit sich bringt“, so Landrat Lieber.

Gerhard Junglas führte die Gäste thematisch in das Thema der Ausstellung ein. Das leichtfüßig daherkommende Wortspiel „Hauptsächlich Nebensachen“ habe es in sich: Das Künstlerduo will mit seiner Ausstellung den Betrachter auf die Problematik der Orientierung in dieser Zeit des weltweiten Umbruchs und der ständig sich beschleunigenden Veränderungen, der Über- und gezielten Falschinformationen aufmerksam machen. Dabei sollen die Betrachter durch die Exponate als Assoziationshilfen, Symbole oder Stellvertreter zur individuellen Beantwortung der Frage „Haupt- oder Nebensache?“ und weiterer Fragen, die die Grundlage unseres Denkens und Handels auf den unterschiedlichsten Themenfeldern bilden, angeregt werden. Ganz im Sinne des französischen Existenzphilosophen Maurice Merleau – Ponty: „Der Künstler fixiert für die „menschlichsten“ der Menschen das Schauspiel, an dem sie teilnehmen ohne es zu sehen – macht es ihnen zugänglich.“

Arnold Morkramer erläuterte die Bedeutung seiner neu geschaffenen, eindrucksvollen Skulptur „Medusenhaupt“, die für das Grauen des Krieges stehe.

Christian Mayer (Kreismusikschule) zauberte mit drei Musikstücken am Flügel einen klangvollen Rahmen.

Die Plastiken aus Bronze und Cortenstahl von Arnold Morkramer sowie die großformatigen Fotografien aus sechs Jahrzehnten von Gerhard Junglas sind noch bis zum 27. Oktober in der Kreisverwaltung Altenkirchen zu sehen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist montags bis mittwochs von 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Landrat Michael Lieber (re.), Arnold Morkramer (Mitte) und Gerhard Junglas (li.) vor Arnold Morkramers Skulptur „Medusenhaupt“

Landrat Michael Lieber (re.), Arnold Morkramer (Mitte) und Gerhard Junglas (li.) vor Arnold Morkramers Skulptur „Medusenhaupt“

Vernissage Hauptsächlich Nebensachen Morkramer Junglas

Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung tauschten sich die Gäste im Foyer der Kreisverwaltung über die Werke aus.

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Hauptsächlich Nebensachen – Ausstellung von Arnold Morkramer (Plastik) und Gerhard Junglas (Fotografie)

Dieses leichtfüßig daherkommende Wortspiel hat es in sich: Arnold Morkramer aus Bruchertseifen und Gerhard Junglas aus Herdorf wollen mit ihrer Ausstellung den Betrachter auf die Problematik der Orientierung in dieser Zeit des weltweiten Umbruchs und der ständig sich beschleunigenden Veränderungen, der Über- und gezielten Falschinformationen aufmerksam machen. Morkramers Plastiken und Junglas Fotografie werden ab dem 8. September 2017 im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur im Kreishaus“ in der Kreisverwaltung Altenkirchen gezeigt.

Haupt- oder Nebensache? Nach welchen Kriterien zu welchem Zeitpunkt stellen wir das fest? Wer trifft die Entscheidung für wen? Die Beantwortung dieser und weiterer Fragen ist die Grundlage unseres Denkens und Handelns auf den unterschiedlichsten Themenfeldern.

Die Künstler geben mit ihren Exponaten als Assoziationshilfen, Pars pro toto, Symbole oder Stellvertreter Denkanstöße und regen den Betrachter zur individuellen Beantwortung solcher Fragen an. Ganz im Sinne des französischen Existenzphilosophen Maurice Merleau – Ponty: „Der Künstler fixiert für die „menschlichsten“ der Menschen das Schauspiel, an dem sie teilnehmen ohne es zu sehen – macht es ihnen zugänglich.“ Das gilt ungeachtet der sehr unterschiedlichen Techniken für die Plastiken aus Bronze und Cortenstahl von Arnold Morkramer ebenso wie für die großformatigen Fotografien aus sechs Jahrzehnten von Gerhard Junglas.

Und weil das Leben ohne Humor nicht zu bewältigen ist, kommt auch der nicht zu kurz. Die Exponate sind demnach mehr als nur ansprechende Dekorationsstücke. Wer sich auf die genannten Fragen und ihre Beantwortung angesichts der Plastiken und Bilder einlässt, begibt sich auf einen Weg ins eigene Ich und braucht Zeit, weshalb die Ausstellung bis zum 27. Oktober 2017 geöffnet ist.

Die Vernissage findet am Donnerstag, 7. September um 18 Uhr im Foyer der Kreisverwaltung statt.

Landrat Michael Lieber eröffnet die Ausstellung und Gerhard Junglas selbst übernimmt die Einführung der Gäste in das Werkschaffen der beiden Künstler. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist montags bis mittwochs von 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung zur Vernissage unter der Rufnummer 02681/81-2036 (Annemarie Schmalz), Kreisverwaltung Altenkirchen, oder per Email: annemarie.schmalz@kreis-ak.de.

Arnold Morkramer (li) und Gerhard Junglas (re)

 

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Von der Eisengewinnung bis zur Selbstliebe – Ausstellungseröffnung in der Kreisverwaltung

Rund 40 kulturinteressierte Gäste konnte Kreisbeigeordneter Klaus Schneider stellvertretend für Landrat Michael Lieber am vergangenen Donnerstag in der Kreisverwaltung Altenkirchen anlässlich der Ausstellungseröffnung von Kunstwerken auf Stahl von Patricia Vogler und Ursula Paul begrüßen.

Patricia Vogler, Kreisbeigeordneter Klaus Schneider, Ursula Paul (v.l.n.r.)

Der Titel der Ausstellung lautet „Von der Eisengewinnung bis zur Selbstliebe – Werkstoff Stahl in Kunst und Region“ und trifft damit gleichzeitig auf „räumlicher“ Ebene genau das Konzept. „Beide Künstlerinnen gestalten ihre Werke auf dem Untergrund Stahl, der auch für den Landkreis Altenkirchen als ehemaliger Montanindustrie-Kreis und aktuelle Metall-Region prägend ist.“, stellte Kreisbeigeordneter Klaus Schneider fest.

Künstlerin Patricia Vogler führte die Ausstellungsbesucher thematisch in die Werke ein und beleuchtete den nicht zwangsläufig auf den ersten Blick erkennbaren Zusammenhang zwischen „Liebe“ und „Stahl“. Beide, so Vogler, seien „Klebstoffe“: Die Liebe als „Garant für ein friedliches Miteinander“ in der Gemeinschaft und der Stahl als „Klebstoff der Moderne“, bedeutender Werkstoff im Zuge der Industrialisierung und des Fortschritts. Mit den Werken – die die beiden Künstlerinnen nach der Meditation, im gedankenleeren Zustand kreieren – möchten Vogler und Paul „die beiden Stoffe, diese beiden Konzepte miteinander verbinden“, so Vogler.

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